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Sonntag im TV-Programm: Einer der bedeutendsten Western der Filmgeschichte

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Stefan Schunck

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(Bildquelle: IMAGO / Everett Collection)
Ihr seid Western-Fans und mögt es, wenn die Colts ordentlich rauchen? Dann solltet ihr diesen Genre-Beitrag am Wochenende auf keinen Fall verpassen.

"Der große Eisenbahnraub" von 1903 gilt als Geburtsstunde des Western. Seitdem haben etliche Produktionen das Genre noch genauer definiert. Mit "Rio Grande" ist eins der kultigsten Werke am Sonntag, den 30. November 2025, um 20:15 Uhr auf ARTE zu sehen. Wer den Klassiker im Free-TV verpasst, kann ihn aber beispielsweise bei Amazon Prime Video im Stream kaufen oder leihen.

Der Western galt jahrzehntelang als das Herzstück amerikanischer Filmkultur – doch heute scheint das Genre kaum noch eine Rolle zu spielen. Warum hat eine einst so dominante Erzählform ihren Platz im modernen Kino verloren? In diesem Video gehen wir den Ursachen auf den Grund.

» Video ansehen: Warum ist der Western im Kino tot?
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Worum geht es in "Rio Grande"?​


Kavallerie-Oberst Kirby Yorke (John Wayne) ist mit einer komplexen Aufgabe betraut: Er muss ein Fort gegen die Attacken von Apachen verteidigen. Doch der raubeinige Anführer staunt nicht schlecht, als neue Rekruten eintreffen. Denn unter den Neulingen befindet sich auch sein Sohn Jeff (Claude Jarman jr.), den er seit 15 Jahren nicht gesehen hat. Als dann auch noch seine Exfrau Kathleen (Maureen O’Hara) auftaucht, ist das Chaos perfekt – denn die besorgte Mutter will nicht ohne ihren Sohn abreisen.

Das macht "Rio Grande" zum Western-Klassiker​


Dass "Rio Grande" durchaus als ein Referenzwerk des Genres angesehen werden kann, liegt zunächst an der Inszenierung von Regisseur John Ford ("Der Mann, der Liberty Valance erschoss"). Mit überzeugenden Charakterzeichnungen, gekonnt gedrehten Action-Sequenzen und einem guten Schuss Drama hat der Filmemacher hier eine Western-Perle erschaffen, die auch emotional bewegt.

Größer als das MCU: Diese Westernfilmreihe mit John Wayne besteht aus 51 Filmen

Als Abschluss der "Kavallerie-Trilogie", zu der auch "Bis zum letzten Mann" und "Der Teufelshauptmann" zählen, bringt "Rio Grande" aber noch eine Besonderheit mit. Denn die damaligen Hollywoodstars John Wayne und Maureen O’Hara traten hier erstmals gemeinsam vor die Kamera. Zudem bietet Kult-Regisseur John Ford dem prominenten Duo hier die passende Bühne, um eine unvergleichliche Dynamik zu entwickeln.

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