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"Nicht nur große Schlachten": Besonderer Kriegsfilm zieht das Netflix-Publikum mit tragischer Wahrheit in den Bann

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Oliver Koch

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Ein Film aus dem aktuellen Kinojahr wurde jüngst auf Netflix veröffentlicht. Dieser stößt dabei auf ein großes Interesse beim Publikum.

Seit einigen Tagen sorgt ein ungewöhnlicher Historienfilm auf Netflix für Gesprächsstoff: "Die Vorkosterinnen" hat sich überraschend auf Platz 2 der deutschen Netflix-Charts vorgearbeitet. Das Drama beleuchtet eine wenig bekannte Facette der NS-Zeit und trifft damit offenbar einen Nerv beim Publikum. Mit einer dichten Atmosphäre, beklemmenden Themen und emotionaler Tiefe hebt sich der Film vom üblichen Streamingangebot ab und löst verstärkt Diskussionen über persönliche Schicksale im Schatten der Geschichte aus.

Die Geschichte folgt der jungen Rosa (Elisa Schlott), die im Herbst 1943 aus dem bombardierten Berlin in das ostpreußische Groß-Partsch zieht, unweit von Hitlers Hauptquartier Wolfsschanze. Dort wird sie von der SS zwangsverpflichtet, als eine von mehreren Frauen täglich das Essen des Diktators zu kosten – aus Angst vor Giftanschlägen.

Unter permanenter Beobachtung und ständiger Lebensgefahr entstehen zwischen den Frauen zaghafte Freundschaften, Misstrauen und stille Solidarität. Doch als im Frühjahr 1944 ein neuer Kommandant, Albert Ziegler (Max Riemelt), das Kommando übernimmt, verändert sich die Atmosphäre drastisch. Er regiert mit Härte und Kontrolle – und beginnt gleichzeitig eine verbotene Affäre mit Rosa.

Regie führte Silvio Soldini ("Brot & Tulpen"), das Drehbuch basiert auf dem Roman "Le assaggiatrici" von Rosella Postorino. Dieser wiederum wurde durch das reale Schicksal von Margot Wölk inspiriert, einer der tatsächlichen Vorkosterinnen Adolf Hitlers.

Die Reaktionen zu "Die Vorkosterinnen" auf Netflix​


In der Internet Movie Database (IMDb) kommt "Die Vorkosterinnen" auf 6,4 von 10 möglichen Sternen. Was die Leute zu dem Film schreiben, verraten euch die folgenden Zeilen:

"Es hätte ein guter Film sein können, aber meiner Meinung nach ruiniert die Liebes-/Sexgeschichte diesen Film, weil sie meiner Meinung nach völlig aus dem Zusammenhang gerissen und zumindest unwahrscheinlich ist, dass die Frau nicht in irgendeiner Weise gezwungen wurde. Daher ist es besser, dies zu vermeiden, zumal es keinen historischen Hinweis darauf gibt, dass diese Geschichte tatsächlich passiert ist." – Cronis01"Mir hat auch gefallen, dass der Film eine weibliche Sichtweise auf die Geschichte bietet: nicht nur große Schlachten, sondern auch die Last der Rolle der Frauen. Die Darstellung der Solidarität unter Frauen und ihres Widerstands gegen Konformität, Propaganda und sogar gegen die SS-Offiziere hat vielleicht einen Hauch von Rhetorik." – oparser"Ich bin mir nicht sicher, wie nah das an der Wahrheit liegt, aber die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit ist immer wichtig. Die Geschichte entwickelt sich gut, sie ist im Kontext ihrer Thematik vorhersehbar." – kosmasp
Wenn ihr euch selbst ein Bild von "Die Vorkosterinnen" machen möchtet, könnt ihr die Produktion ab sofort auf Netflix streamen. Solltet ihr noch keine Mitgliedschaft bei dem Streamingdienst haben, könnt ihr mit dem Entertainment-Plus-Paket von Sky nicht nur in den Genuss der besten Filme und Serien von Netflix kommen, sondern habt auch Zugriff auf grandiose HBO-Produktionen.

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