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Hy Quan Quach
Guest
Im Interview verriet "Star Wars: Starfighter"-Regisseur Shawn Levy, an welchem "Star Wars"-Film er sich bei seinem Sci-Fi-Film orientiert. Und die Antwort dürfte nicht allen gefallen.
Von allen kommenden und in Arbeit befindlichen "Star Wars"-Filmprojekten bin ich ganz besonders auf Filmemacher Shawn Levys Film "Star Wars: Starfighter" gespannt. Nicht nur hat er mit Ryan Gosling einen meiner liebsten Hollywoodstars mit der Hauptrolle betraut, Levy will endlich – und nach unglaublichen 45 Jahren – einen völlig neuen Weg in der weit, weit entfernten Galaxie einschlagen.
Ich habe so das Gefühl, dass es wenige oder gar keine Lichtschwertduelle geben könnte, stattdessen eventuell wieder richtig fesselnde Dogfights mit einem Haudrauf-Helden der Marke Han Solo. Laut Levys jüngsten Aussagen soll sein Beitrag wieder die unbeschwerte, teils gar heitere Atmosphäre und Leichtigkeit von "Krieg der Sterne" atmen.
Wie heiter er sich das Ganze vorstellt, hat der Filmemacher nun im Gespräch mit Kevin McCarthy in dessen Podcast verraten. Da offenbarte er, an welchem Film der originalen Trilogie von George Lucas er sich für sein Projekt orientiere. Lasst euch eines gesagt sein, manche von euch dürften das nicht gutheißen:
"Lass mich dir eines sagen: Ich habe es noch nicht laut ausgesprochen, weil alle fragen: ‚Welchem ‚Star Wars‘-Film ähnelt ‚Starfighter‘ am meisten?‘, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß, die coole Antwort wäre ‚Das Imperium schlägt zurück‘ und die unbestreitbare Antwort wäre ‚Krieg der Sterne‘, aber irgendwie ist es ‚Die Rückkehr der Jedi-Ritter‘."
Darauf erst einmal etwas Zerstreuung, vielleicht mit etwas "Star Wars"-Synchro-Parodie gefällig? Schaut hier rein:
» Video ansehen: STAR WARS | Synchro-Parodie
Shawn Levy erfüllt sich mit "Star Wars: Starfighter" einen Kindheitstraum
Ich weiß, es ist im Grunde Jammern auf hohem Niveau, schließlich wirkt die gesamte Originaltrilogie beinahe wie aus einem Guss. Das damals vielgescholtene "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" war für sich gesehen großartige Eventfilm-Unterhaltung mit jeder Menge Schauwerten, Action en masse und einfach einem Mehr von allem – klassisches Blockbuster-Einmaleins also.
Auf Rotten Tomatoes rangiert er in der Fan-Gunst gerade einmal zwei Prozent hinter "Krieg der Sterne" und drei Prozent hinter "Das Imperium schlägt zurück"; und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" liegt bei 94 % wohlgemerkt. Das Beste vom Besten, die komplette Skywalker-Saga mit neun Filmen erhaltet ihr in gestochen scharfer 4K-Auflösung auf Amazon.
Doch war er zugleich auch so formelhaft wie keiner seiner Vorgänger. Alles war auf maximale Ausbeute gepolt – das Merchandise-Geschäft erreichte seinerzeit neue Höhen –, als hätte die Maxime bei der Planung gelautet: "Wie melken wir das Franchise maximal?" Das ist aber glücklicherweise nicht der Grund, warum sich Levy ausgerechnet an diesem Teil orientiert, sondern eine persönliche Verbindung, wie er betont hat:
"Es ist ‚Die Rückkehr der Jedi-Ritter‘ aufgrund der Kombination aus dem Leitthema, der Leichtigkeit, dem Abenteuer, Herz und Spektakel. Ich habe diesen Film so oft im Kino gesehen, öfter als ‚Krieg der Sterne‘ und ‚Das Imperium schlägt zurück‘; und er ist mir im Gedächtnis geblieben."
Es gebe Momente, da fühle er sich am Set, als würde dieser kleine Junge von damals, direkt neben ihm auf dem Regiestuhl sitzen, so Levy. Dann wollen wir doch hoffen, dass er den Film auch aus den strahlenden Augen seines jungen Ichs inszeniert. Kinder haben mitunter die größte Fantasie und Vorstellungskraft. Davon überzeugen können wir uns am 26. Mai 2027, wenn „Star Wars: Starfighter“ hierzulande in den Kinos startet.
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